Martin Andreas Kiese

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Mittelweg 13
Braunschweig
Martin Andreas Kiese

Martin Kiese ist aktuell Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen der Kleinstpartei "Die Rechte", sowie 2. Vorsitzender des Kreisverbandes "Braunschweig/Hildesheim" und Anmelder zahlreicher "Infotische" im gesamten Stadtgebiet. Während er in der nahen Vergangenheit hauptsächlich Schlagzeilen durch unverblümte antisemitische Äußerungen gegenüber Pressevertreter*innen machte, denen er drohte sie zu verbrennen, nutzt er selbst empfindlich jede Gelegenheit Gegendemonstrierende anzuzeigen, welche ihn als "Nazischwein" betiteln.

Kiese bewegt sich seit Anfang der 1990er-Jahre in rechtsextremen Kreisen und gilt mit seinem glühenden Antisemitismus und Faschismus als ideologischer "Einheizer" der Naziszene und "Ziehvater" jüngerer Nazis in Braunschweig. Er war Mitglied in der verbotenen "Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei" (FAP), der rechten Hooliganszene in Braunschweig und pflegt Kontakte zum verbotenen, rechtsextremen und militanten Netzwerk "Blood & Honour". Kiese galt in dieser Zeit als besonders gewalttätig und soll auch Waffen besessen haben. Auch heutzutage kann nicht ausgeschlossen werden, dass er noch immer über Waffen verfügt, auch wenn er aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr als brutaler Nazischläger auftritt. Die "Drecksarbeit" lässt der Altnazi inzwischen beispielsweise Pierre Bauer oder Achim Heide erledigen, welche für den Schutz der "Infotische" sorgen, die von Kiese und seiner Partnerin Michaela Rege-Mittelstädt organisiert werden. Letztere nimmt mit ihrer Tochter Melissa Mittelstädt regelmäßig an Besäufnissen in und vor dem Nazihaus am Frankfurter Platz teil.

Links

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/erneut-antisemitische-provokationen-in-braunschweig-nach-einstellung-des-verfahrens-wegen-volksverhetzung-gegen-martin-kiese-67111/

https://dokurechts.de/beschimpfung-von-journalisten-als-judenpresse-und-drohung-mit-feuer-benzin-fuer-euch-bleibt-straffrei/

https://antifacafebs.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/950/2021/02/2021-02-19-DieRechte.pdf

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